Das neue Jahr beginnt in Hummelshain mit der Fertigstellung der Wasserspeier vom Hauptturm, die in der Werkstatt von Ralf Gerhardt in Knau wieder in ihren historischen Zustand gebracht werden. Außerdem wollen wir in diesem Jahr im Außenbereich vorankommen. Noch steht einer der Flachbauten aus DDR-Zeiten - kein schöner Anblick. Das Ergebnis der letzten Jahre kann sich sehen lassen, und wir sind stolz auf das Erreichte. Hier in unserem Bautagebuch können Sie auch in diesem Jahr erleben, wie es mit dem Jagdschloss vorwärt geht.

2. März 2026: Die Wiederherstellung des Gesimsbandes oberhalb der Wappentiere hat begonnen. Als erster Arbeitsschritt werden durch die Steinmetze der Fa. Brock die stark korrodierten Sandstein-Bauteile des 12 Meter langen Simses entfernt – eine anspruchsvolle und harte manuelle Arbeit.




25. Februar 2026: Heute erfolgte die Abstimmung unseres gemeinsam mit Bildhauer Sven Offenbächer und Architekt Dr. Seelig erarbeitetes Restaurierungskonzept mit der Unteren und Oberen Denkmalbehörde, die dem vollinhaltlich zustimmte. Nun kann die praktische Umsetzung erfolgen: In der 1. Märzwoche beginnen die Arbeiten am Sims, in der 2. die an den Wappen und Wappentieren des Portikus.

11. Februar 2026: Der Bildhauer Sven Offenbecher (rechts im Bild neben Architekt Dr. Ulrich Seelig) wird in den nächsten Monaten der wohl wichtigste Akteur auf unserer Schlossbaustelle sein. Er hat die schwierige Aufgabe übernommen, die Wappentier und Wappen des Portikus fachgerecht zu restaurieren. Bei der heutigen Bauberatung wurden die jetzt beginnenden Arbeiten detailliert besprochen. Parallel dazu wird Steinmetzmeister Brock mit seinem Team den stark geschädigten Sims unterhalb des Balkons in die Kur nehmen. Zuvor war die statische Stabilität des Portikusgewölbes durch den Einbau mehrerer Edelstahlanker gesichert worden. Die Arbeiten werden durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz finanziert.







11. Februar 2026: Die Restaurierung der ersten beiden Wasserspeier vom Hauptturm ist abgeschlossen. Die stark beschädigten Teile waren im Vorjahr abgebaut worden - siehe Bautagebuch 2025. Nach mehrmonatiger Arbeit in der Kunstschmiedewerkstatt Gerhardt wurden sie heute angeliefert. Die schmiedeeisernen Kunstwerke werden zunächst im Foyer des Neuen Schlosses ausgestellt.

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26. Januar 2026: Wir trauern um Jens Gottschalg, einen unserer tollen Handwerker, die in den letzten Jahren Großartiges bei der Sanierung des Neuen Jagdschlosses Hummelshain geleistet haben. Die meisterhaften Blecharbeiten an der Haube des Treppenturmes waren eine seiner letzten Arbeiten. Am 26. Januar ist Jens (Jahrgang 1961) an seinem Krebsleiden verstorben.





22. Januar 2026: Ein Herbststurm hatte im Oktober die zentnerschwere Spitze einer Eiche auf die Anlage an der Hirschgruppe stürzen lassen. Zum Glück war die große Bronzeplastik nicht betroffen, umso mehr jedoch der Herzogsstein, der an den 70. Geburtstag des Schlosserbauers Herzog Ernst I. von Sachsen-Altenburg erinnert. Der Stein wurde durch die Firma von Steinmetzmeister Schweiger aus Orlamünde geborgen. Die Untersuchung ergab, dass sie aufgrund der Brüchigkeit des alten Sandsteinmaterials nicht zu reparieren ist. Im Auftrag des Fördervereins hat der Steinmetzmeister inzwischen einen passenden Rohling von sehr guter Steinqualität beschafft, aus dem eine Kopie der historischen Herzogs-Tafel angefertigt werden soll. Dafür gibt es einen naheliegenden historischen Anlass: am 16. September dieses Jahres wird der 200. Geburtstag des verdienstvollen Herzogs begangen.




13. Januar 2026: Die stark beschädigten und absturzgefährdeten Wasserspeier vom Hauptturm des Hummelshainer Schlosses waren im Februar 2025 in einer schwierigen Kranaktion demontiert worden. Seither laufen die Restaurierungsarbeiten der ersten beiden der rund 150 Kilo schweren Kunstwerke in der Kunstschmiedewerkstatt der Firma Gerhardt in Knau. Nachdem ein Zwischenergebnis der Arbeiten im Herbst 2025 im Neuen Schloss ausgestellt worden war, gehen die Arbeiten nun weiter. Die neu angefertigten wie auch die restaurierten Teile erhalten einen Korrosionsschutz mit Zinkphosphat und anschließend erfolgt die Dickbeschichtung aller Sichtflächen.



Der Verein ist mit Freistellungsbescheid des Finanzamtes Jena vom 06.03.2024 als gemeinnützig anerkannt und im Vereinsregister das Amtsgerichts Stadtroda unter der Vereinsnummer VR 210563 registriert.